Kosten für das Insolvenzverfahren

1. Welche Kosten entstehen beim Insolvenzantrag?

Eine erste Beratung in meiner Kanzlei ist auf jeden Fall kostenlos. Mit Beratungshilfeschein entstehen Ihnen für den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch mit Schuldenbereinigungsplan gar keine Kosten. Andernfalls vereinbaren wir für meine Tätigkeit Erstellung des Schuldenbereinigungsplans, Anschreiben der Gläubiger, Erteilung der für die Beantragung des Insolvenzverfahrens notwendigen Bescheinigung über das Scheitern des Vergleichsversuchs – eine moderate Gebühr.


2. Was ist ein Beratungshilfeschein?

Beziehen Sie nur ein vergleichsweise geringes Einkommen oder sind Sie Bezieher von Sozialleistungen kann der außergerichtliche Vergleichsversuch über einen Beratungshilfeschein abgerechnet werden. Der Beratungshilfeschein wird beim Amtsgericht beantragt. Einen Beratungshilfeschein erhalten Sie auch als ehemals Selbstständiger.


3. Kann ich den Insolvenzantrag selbst stellen?

Den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Sie zwar selbst stellen. Bei der Antragstellung müssen Sie jedoch nachweisen, dass Sie innerhalb der letzten sechs Monate erfolglos versucht haben, sich mit den Gläubigern außergerichtlich zu einigen. Die Bescheinigung über das Scheitern Ihres Einigungsversuchs dürfen jedoch nur Rechtsanwälte und die öffentlichen Schuldnerberatungsstellen erteilen.